Sonntag, 21. Juni 2009

Unglaublich!!!


Geißbock heiratet Fohlen

Tierische Hochzeit im FC-Wohnzimmer


Von ALEXANDER HAUBRICHS und HERBERT BUCCO (Fotos)
Köln – Eine Liebe, die Grenzen überwand. Am Freitag gaben sich im RheinEnergie-Stadion Kerstin Milkereit und Joseph Waldenrath das Ja-Wort. Das Besondere: Während der Bräutigam im FC-Trikot erschien, kam die Braut im Shirt der Gladbacher Borussia.

Sie hatten sich auf einer Party kennengelernt – es war Liebe auf den ersten Blick. Und da war es auch egal, dass sie sich zu den Heimspielen der Borussia im Block 16 einfindet, während er regelmäßig ins RheinEnergie-Stadion pilgert. Wenn Joseph anrief, erscheint im Handy-Display „Mein Kölner“. Eine Liebe im Zeichen des Fußballs.

„Wir gehen oft zusammen ins Stadion. Ich freue mich auch, wenn die Borussia gewinnt“, sagt Waldenrath. Und es war fast konsequent, dass er einen ganz besonderen Weg für den Heiratsantrag wählte: Er wurde in der Stadionzeitung „Fohlen-Echo“ veröffentlicht.

Und so hatte auch der Rest der Trauung seine ganz eigene Fußball-Romantik: Die Einladung wurden im Stil einer Eintrittskarte gedruckt, die Hochzeitsgesellschaft sollte in den Trikots des Lieblingsklubs erscheinen. Gefeiert wurde in einer Loge im RheinEnergie-Stadion. Und statt den Brautstrauß zu werfen, machte die Hochzeitsgesellschaft auf den Rängen des Stadions „La Ola“.

Nun leben Josef Waldenrath und seine Kerstin, die nun den Doppelnamen Milkereit-Waldenrath trägt, gemeinsam in der mit Fan-Devotionalien gespickten Wohnung und fahren mal in den Borussia-Park, mal nach Köln. Nichts soll sie mehr trennen. Nur zweimal im Jahr gehen ihre Wege auseinander, verrät die Braut. „Bei den Derbys stehen wir in getrennten Blöcken.“

Quelle

Von mir aus könnte die Millionärin sein - NIEMAAALS! :-)

Freitag, 19. Juni 2009

Wenn der kommt fress ich 'nen Besen :-)


Manager Meier buhlt um Bayerns Sosa

Köln – Kommt die ersehnte Verstärkung für die Kölner Kreativzentrale vom Rekordmeister? FC-Manager Michael Meier buhlt weiter um den argentinischen Nationalspieler.

Schon im Mai hatte EXPRESS über den mutigen FC-Plan exklusiv berichtet ›. Die Kölner hatten damals schon über den Goldmedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele in Peking nachgedacht. Der 1,82 Meter große Techniker, der in seiner Heimat „El Principeto“ (der kleine Prinz) gerufen wird, ist in München nicht glücklich.

Es geht um eine Ausleihe für ein Jahr. „Wir sind weiter an den Spielern dran, die wir im Frühjahr auf unserer Liste haben – sofern sie transferabel sind“, sagt Manager Michael Meier.

Heißt: Willigen die Bayern in ein Leihgeschäft ein, kann der Deal klappen. Ein Kauf wäre für die Kölner nach der Verpflichtung von Lukas Podolski eine Nummer zu groß, schließlich kostete Sosa die Münchner die stattliche Ablösesumme von zehn Millionen Euro.

Doch Sosa ist einer von Meiers Wunschspielern, er könnte die Lücke schließen, die Nemanja Vucicevic hinterlässt. Der Vertrag des Serben lief aus, der FC verzichtete darauf, dem Techniker ein neues Angebot zu machen.

Übrigens: Auch Ex-FC-Trainer Daum ist an Sosa interessiert - er will Sosa zu Fenerbahce lotsen

Quelle

Freitag, 22. Mai 2009

R.I.P. Robert


Nachruf auf Robert Müller
Die 80 wird fehlen!

Die 80 wird fehlen! Mir, den Eishockey-Fans in Deutschland, all denen, die auch weltweit Anteil nahmen und Respekt zollten, wie er mit seiner unheilbaren Krankheit umgegangen ist. Robert Müller hat den Kampf verloren, seinen letzten Kampf.

Er hat gewusst, dass er keine Chance hat gegen den immer wieder zurückkehrenden Gehirntumor. Er hat sich dem Leben gestellt und das Beste draus gemacht. Für sich, seine Familie, die beiden kleinen Kinder. Und er hat sich seinem Sport verschrieben, bis zuletzt. Nach der ersten Operation kämpfte er sich zurück. Ins Tor der Adler, später der Füchse und der Haie. In das der Nationalmannschaft. Mit der 80 auf dem Rücken, wie immer.

"Klein, quadratisch, gut", charakterisierte sich der gebürtige Rosenheimer selbst mit einem Schmunzeln. Dabei war er ein ganz Großer seines Faches - und auch anderen Sportarten zugetan. Mit dem Fußball konnte der bekennende Bayern- wie Oliver-Kahn-Fan ebenso gut umgehen wie mit dem Tennisschläger. Ein Sportler durch und durch. Ein Profi, der Zeit seines Lebens nicht einen Tropfen Alkohol zu sich nahm. Fokussiert auf den Erfolg, ernst bei der Ausübung des Berufes.

Und locker wie lustig abseits des Eises, ein Familienmensch. Bis zum Schluss hat er für seine Frau Jenny, Tochter Lena und Sohn Louis gekämpft. Einen aussichtslosen Kampf. Robert Müller wurde nur 28 Jahre alt, starb am gestrigen Donnerstag. Die 80 wird fehlen!

Axel Heiber

Quelle

Freitag, 3. April 2009

Trainingsbesuch 2.4.09 + Vorschau vs. Leverkusen



Nach dem Mistwetter der letzten Wochen war es gestern endlich mal wieder perfekt.
Alles passte, so zogen wir unsere Trikots über und fuhren zum öffentlichen FC-Training.

Kurz nach der Ankunft am Trainingsgelände kam ein Kamerateam vom FC-TV auf uns zu und bat uns um eine Einschätzung der Situation vor dem (kleinen) Derby gegen die Pillen.
Nachdem wir unseren Optimismus kundgetan hatten sahen wir einige muntere Trainingsspielchen wo es richtig zur Sache ging.

Dabei fiel mir unter anderem Derek Boateng immer wieder positiv auf - der Mann hat eine beeindruckende Ballsicherheit und sprüht vor Spielwitz.

Meiner Meinung nach hätte er mal eine Chance in der Start-Elf verdient!

Nur kurz zum Sonntag:
Leute diesmal muss es einfach klappen!!!
Der letzte Sieg gegen die Pillen war am 24.05.1997

Statistik:

48.000 Zuschauer (in old Müngersdorf)

Tore:
1:0 Toni Polster 11. (Foulelfmeter)
2:0 Janosch Dziwior 45.
3:0 Toni Polster 60.
4:0 Toni Polster 85. (Foulelfmeter)

Aufstellung 1. FC Köln:

Michael Kraft
Bodo Schmidt
Michael Kostner
Ralf Hauptmann
Karsten Baumann
Dorinel Munteanu
Martin Braun
Toni Polster
Ion Vladoiu
Janosch Dziwior
Sunday Oliseh

Es wird mal Zeit das wir die "Möchtegern-Nr.1-vom-Rhein" aus dem R.E.-Stadion ballern!

R.

Hymne auf Novagol

Montag, 23. März 2009

Rückblick Auswärtssieg in Cottbus



Gott sei Dank!

Nach zwei Niederlagen in Folge und kollektiver Fastpanik hat sich der FC wieder Luft verschafft.

NovaGol hat sich nach zuletzt 5 Spielen ohne Treffer mit seinem Doppelpack eindrucksvoll zurückgemeldet.

Anfangs jedoch sah es alles andere als gut aus:
Vor 15 650 Zuschauern waren die Lausitzer von Beginn an das überlegene und offensiv deutlich engagiertere Team. Köln ließ die Cottbuser vor allem im Mittelfeld lange ungestört kombinieren.

Erst nach einer halben Stunde wagte sich der FC nach vorne und verbuchte die erste und einzige Torchance in Durchgang eins: Marvin Matip versuchte es im Anschluss an einen Eckball aus knapp 25 Metern, doch Gerhard Tremmel im Cottbuser Kasten war zur Stelle.

Matip war es auch der mit 2 Haarsträubenden Aktionen in der Kölner Defensive unseren Puls auf Kampfjet-Piloten-Niveau beschleunigte.

Soviel zu Hälfte 1.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber schwungvoller aus der Kabine, ehe NovaGol den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Zunächst ließ Energie-Schlussmann Tremmel einen Fernschuss von Petit nach vorne abprallen, uns Nova reagierte am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Nur vier Minuten später stand der Slowene erneut im Mittelpunkt: nach einem Trikot-Zupfer von Cagdas Atan an Nova gab der Unparteiische Elfmeter, der Gefoulte trat selbst an und verwandelte, wie man es von ihm kennt, eiskalt.

Danach rannten die Lausitzer an, meist allerdings zu ideenlos und was gefährlich war entschärfte der erneut sicher agierende Mondy.

Das Kölsch konnte bei uns jetzt ( nach 2 Niederlagen zuvor ) endlich wieder schmecken :-)

Fazit:
Der FC hat einen Riesenschritt richtung Klassenerhalt getan.
Nicht mehr - aber auch ganz sicher nicht weniger.

R.

Allwayz Ultra !?


Ultras

Gewalt als Event

Ultras schwören ihrem Verein ewige Liebe. Manche von ihnen gehen inzwischen aber lieber auf Raubzüge und verhalten sich wie Gangs.

Februar 2009, Bützow. Montagnachmittag, 30 Kilometer vor Rostock. Im Intercity 2116, Wagen 7, sitzen zwölf junge Fans des SC Freiburg auf dem Weg zum Zweitliga-Auswärtsspiel bei Hansa. Der Zug hält um 16.50 Uhr auf Gleis 2 in Bützow, die Tür öffnet sich piepend, 15 Vermummte greifen gezielt Wagen 7 an. Sie wissen, wo die Freiburger sitzen. Die Angreifer fordern die Fanschals von den Freiburgern, dann stehlen sie Taschen, Rucksäcke und Kreditkarten. Nach wenigen Sekunden springen die Täter schon wieder aus dem Zug, um 16.51 Uhr ist der Spuk vorbei.



Szenen wie diese spielen sich in Deutschland immer häufiger ab. Gezielt, geplant, organisiert und zum Teil mit Waffen greifen Gruppen Jugendlicher andere Fußballfans an; auch Unbeteiligte kommen zu Schaden. „Das hat eine andere Qualität“, sagt Matthias Menge von der Bundespolizei in Bad Bramstedt, die den Bützower Angriff untersucht. Von einer „neuen Dimension“ spricht Fanforscher Gunter A. Pilz von der Universität Hannover. „Gang-typisch“ seien die Überfälle: „Es gibt immer mehr junge Menschen, für die Fußball zum Gewalt-Event wird. Das nimmt schon fast dramatische Züge an.“ Vor drei Jahren stellte Pilz eine Studie vor, in der er den Begriff des „Hooltras“ einführte. Seine These: In den weitgehend friedlichen Ultra-Gruppen der Fußballvereine entstehen verstärkt gewaltbereite Teilgruppen. „Wir haben dafür viel Kritik einstecken müssen“, sagt Pilz. Heute sieht er sich bestätigt: Es sei genau das eingetreten, was er vorausgesagt habe.



Oktober 2008, Mönchengladbach. 800 Fans des 1. FC Köln werden in Bussen zum Stadion gefahren. Ein halbes Jahr zuvor sollen die Kölner die Zaunfahne der Ultras Mönchengladbach („UMG“) aus deren Vereinsheim gestohlen haben. In Fankreisen ahnt man: Das gibt Ärger. An einer Kreuzung knallt es, Leuchtraketen fliegen auf die Kölner Busse. Die Kölner schlagen die Scheiben aus ihren Bussen, die Gladbacher rennen davon.



Seit vor rund zehn Jahren die ersten Ultras in deutschen Stadien auftauchten, stehen sie im Wettstreit miteinander. Wer singt lauter? Leidenschaftlicher? Kreativer? Wer denkt sich die ausgefallenste Choreographie aus? In den vergangenen zwei bis drei Jahren beobachtet Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte in Frankfurt, wie sich dieser Wettstreit in den Bereich außerhalb der Stadien verlagert. „Das Stehlen von Fahnen oder Schals wird von einem Teil der Ultra-Szene als Bestandteil seiner Fankultur angesehen“, sagt Gabriel. Diese Übergriffe werden organisiert und geplant, Gewalt werde dabei in Kauf genommen. Sowohl Pilz als auch Gabriel legen Wert darauf, dass weite Teile der Szene friedlich sind. Die meisten Ultras „fühlen sich nach wie vor den Traditionen des Fußballs und ihres Klubs verpflichtet“, sagt Pilz. Mittlerweile ist aber zu beobachten, wie sich das Phänomen Ultras immer weiter vom Fußball entfernt und zu einer eigenständigen Jugendkultur wird. Die meist sehr jungen und fast immer männlichen Ultra-Neulinge kommen nicht über die Faszination für einen Verein oder die Sportart Fußball hinzu, sondern weil es cool ist, Ultra zu sein. Die oft einheitliche Kleidung, das Outlaw-Image, das weithin sichtbare Auftreten als Gruppe: All das spricht viele Jugendliche an. „Die Ultra-Szene ist in vielen Orten mittlerweile die bei weitem größte Jugend-Szene“, sagt Michael Gabriel.



Februar 2009, Hannover. Vermummt stürmen 30 Personen die Bar „Nordkurve“, wo das Bundesligaspiel von Hannover 96 gegen Borussia Mönchengladbach übertragen wird. Die Angreifer bewerfen die Gäste der Kneipe mit Flaschen, Gläsern und Stühlen, dann fliehen sie. Wenig später wird eine Gruppe Jugendlicher von der Polizei überprüft. Es handelt sich um Anhänger des Drittligisten Eintracht Braunschweig. Anscheinend wollten sie in Hannover ein Hockeyspiel der Eintracht besuchen, beim Fußball haben viele von ihnen Stadionverbot. Der Überfall auf die „Nordkurve“ kann ihnen nicht nachgewiesen werden, weil sie von Zeugen nicht identifiziert werden können.



Grundstein des Ultra-Daseins ist die unbedingte Liebe und Hingabe an einen Fußballklub. Allerdings sinkt die Bedeutung des wirklichen Spiels in der Ultra-Bewegung, das sieht man jedes Wochenende im Stadion. „Das Interesse am Geschehen auf dem Platz ist weniger stark, die Sprechchöre sind vom Spielgeschehen abgekoppelt“, sagt Michael Gabriel. Fanforscher Pilz sieht in den Kurven sogar eine ähnliche Entwicklung wie in den Vip-Bereichen und auf den Ehrentribünen: „Der Tag im Stadion wird zum Event, das ärgerlicherweise von 90 Minuten Fußball unterbrochen wird. Es steht nicht mehr im Vordergrund, die Mannschaft zu unterstützen.“ Manche Gruppen besuchen gar keine Heimspiele mehr, sondern fahren nur zu Auswärtspartien. „So wird das Fußballwochenende zur Gewalttour“, sagt Pilz.



Oktober 2008, Lübeck. Rund 100 Fans von Holstein Kiel sind auf der Rückreise vom Drittliga-Spiel bei Hansa Rostock II, ihr Regionalexpress wird beim Zwischenstopp an der Lübecker Station St. Jürgen mit Steinen angegriffen. Auf dem Bahnsteig entsteht eine Schlägerei, ein Fan wird von einem Stein am Kopf getroffen und schwer verletzt. Mehrere Kieler fahren mit einem öffentlichen Bus weiter, der mit einer Stahlkugel beschossen wird. Am Hauptbahnhof kommt es zur Auseinandersetzung zwischen den Holstein-Fans und der Polizei. Mehrere Fans werden festgenommen, die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Eingriff in den Bahnverkehr, Beleidigung und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen. Gegen den unbekannten Schützen der Metallkugel ermittelt die Kriminalpolizei wegen versuchter Tötung.



Bei vielen Überfällen geht es nicht um sportliche Rivalität, sondern um die Verteidigung eines Territoriums. „Man verteidigt nicht mehr den Namen seines Klubs, sondern vielmehr die Ehre der Stadt“, sagt Michael Gabriel. Auch sonst sind Ultra-Fans für Nichteingeweihte kaum mehr als Fußball-Fans zu erkennen. Ihre Symbolik steht der GraffitiSzene oft weitaus näher als der vom Fußball bekannten Bildsprache. Viele Ultra-Gruppen betreiben eigene Vereinsheime, die für Vertreter und Fanbeauftragte des Klubs tabu sind. Für Jugendliche bieten sich dort viele Möglichkeiten, sich zu engagieren: Die Choreographien des kommenden Spiels müssen organisatorisch und künstlerisch vorbereitet werden. Es gibt aber auch Kinoabende, Münchener Ultras organisieren regelmäßig ein anti-rassistisches Fußballturnier, Schalker Ultras verkaufen Plätzchen auf dem Weihnachtsmarkt.



Mai 2007, bei Würzburg. Zwei Fanbusse der „Supporters“ des 1. FC Nürnberg parken auf einem Rasthof, als Ultras der „Schickeria“ des FC Bayern eintreffen. Die Frau des Nürnberger Busfahrers wird von einer auf den Bus geworfenen Flasche getroffen und erblindet fast. Konsequenz: Nicht nur die Täter, sondern alle 73 Münchner erhalten drei Jahre Stadionverbot. Im Stadion hängt nun bei jedem Spiel ein Banner: „Ausgesperrte immer bei uns“.



Alle Ultras verbindet ein großes Misstrauen gegenüber Autoritäten, besonders der Polizei. „Die Distanz zum Staat nimmt zu“, sagt Gabriel. Szenefahnder und Fanbeauftragte sind oft zu alt und verstehen die Sprache der Jugendlichen nicht mehr. Die Ultras seien einmal eine „positive Innovation“ in der Fanszene gewesen, sagt Gabriel. Die Vereine hätten das aber ignoriert und ihnen wenig Wertschätzung und viel Misstrauen entgegengebracht. Bei Stadionverboten und hartem Eingreifen der Polizei kommt es zu einem Solidaritätseffekt. Das macht es dem besonnenen Teil einer Gruppe schwer, sich von den Gewalttätern zu distanzieren. Gabriel setzt auf einen intensiveren Dialog mit den Ultras, um die Entwicklung der letzten Jahre zu stoppen. „Es muss eine Debatte geben: Welche Fankultur wollen wir?“, sagt Gabriel. „Ich bin überzeugt, dass die Ultra-Bewegung vom Fußball abhängig ist. Das Stadion ist immer noch zwingend notwendig – das ist die Chance.“

Quelle

Freitag, 20. März 2009

Begrüssung zum Derby...



Nein, ich werde es weder bewerten noch kommentieren ;-)

Rückblick Derbyschlappe vs. B.M'g


Letzten Samstag war's mal wieder soweit.

Alle fieberten dem Derby und Hassduell gegen die Ponys im heimischen Rhein-Energie-Stadion entgegen.

Nach dem 2-1 Hinrunden-Auswärtserfolg, dem Aussagekräftigen Tabellenplatz der Ost-Höllander sowie dem überzeugenden Auftritt des FC bei den Bayern hätten wir eigentlich zuversichtlich in die Schlacht gehen können.

Dagegen stand der klare Aufwärtstrend der Borussen sowie der Vorwöchige 4-1 Kantersieg selbiger gegen den Titelkandidaten HSV.

Irgendwie hatte ich ein mulmiges Gefühl was auch noch durch die wenig überzeugenden Leistungen des FC in den vorigen Wochen noch verstärkt wurde...und so nahm das Unheil seinen Lauf!

Lachbach knüpfte nahtlos an die Leistung gegen Hamburg an. Die Verteidigung räumte alles ab und die schnellvorgetragenen Konter führten immer zu Konfusion in der Kölner Deckung.

So kam was kommen musste:
Mopedfahrer Marin legte nachdem er Brecko überlaufen hatte für Bradley auf und -ZACK- stand's 0-1!

Der erste Frust machte sich unter uns breit welcher sich noch potenzierte als kurz vor der Pause Matmour unseren Mondy umkurvte und zum 0-2 einschob....

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich der FC ein wenig stärker und hatte bei einem Pfostenschuss von Pezzo zunächst Pech aber Brecko machte es dann kurz darauf besser und traf zum 1-2.

Jetzt war der Jubel natürlich gross und wir witterten die Chance das der FC die Kiste noch dreht und alles doch noch "irjendwie jot jeht"

Aber Pustekuchen:
Eine sehenswerte Kombination über Baumhännes und Stalteri verwertete Robert Freund zum 3:1.

Jetzt fuhr ich natürlich 8erbahn, Urwut stieg in mir auf und gedanklich wünschte ich mich rund ums Stadion um ein paar Bauern aufzuklatschen. Immer diese verf**** Gladbacher!

Aber dann die 82.Minute:
Erneut Brecko mit einem Rechtsschuss und -BUMM- 2-3!
Wieder kam Hoffnung auf aber 5 Minuten später kam die Schwalbe des Jahrhunderts und das Derby war entschieden 2-4.

Meiner Meinung nach müsste der "Fussbaler" Gal Alberman für diese "neue Dimension" der Schwalbe 4 Spiele oder mehr gesperrt werden!!!!

Der einzige der sich von uns an diesem Tag freuen konnte war ein Kumpel ( foto ) der beim Toto genau 2-4 getippt hatte.
Das Problem war nur das er seine Freude darüber offen nach Abpfiff laut kundtat :-)

Tja, sowas nenne ich einen kompletten Scheisstag....

Vor Auswärtsspiel in Cottbus 25.Spieltag


Nach dem beschämenden 2-4 Heimdebakel im Derby gegen die Ponys war in der Woche erstmal "Wundenlecken" angesagt.

Ehrlichgesagt war ich von Sonntag bis Dienstag nicht gewillt mich mit dem Thema FC auch nur gedanklich zu befassen.

Aber nun da es nur noch 28Std und 36min dauert bis das nächste Spiel angepfiffen wird fängt in meinen Eingeweiden, noch ganz minimal aber beständig zunehmend, dieses Kribbeln an....was sich unter Garantie bis morgen Mittag wieder in ein "Delirium Rot-Weiss" steigern wird.

Obwohl die Vorraussetzungen für ein "Fussbalfest" ( mal wieder) sehr schlecht sind.

Cottbus steckt im blanken Existenzkampf und wird kratzen und beissen.
Ich darf überhaupt nicht daran denken was passieren wird wenn der FC diesen nicht konsequent mitführt....

Wozu die Lausitzer vor heimischem Publikum im "Stadion der Freundschaft" in der Lage sein können haben sie mehrfach, auch in jüngerer Vergangenheit, eindrucksvoll bewiesen:
21.2.09 2-1 Sieg gegen Werder
dazu kam noch der überraschende 1-0 Auswärtssieg beim akuten Tabellenführer Hertha.

Die Statistik gegen Energie ist aber recht Eindrucksvoll :-)
Bei 11 Spielen mit 7 Siegen 3 Remis und nur einer Pleite sollte man doch recht zuversichtlich in dieses Spiel gehen! ( Sollte man )

Wir werden sehen....

R.

Montag, 19. Januar 2009

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!



Endlich!

Podolski: Wechsel zum 1. FC Köln perfekt


Köln/München - Endlich! Der Transfer mit Lukas Podolski ist unter Dach und Fach.

Am Montag gab Poldi den Deal auf seiner Homepage bekannt:

"Hallo Leute,

ich habe mich mit dem 1. FC Köln auf einen Vertrag ab dem 1. Juli 2009 geeinigt. Ich bin froh, dass die Entscheidung über meine sportliche Zukunft gefallen ist und die Spekulationen um meine Person ein Ende haben. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Christoph Daum und Michael Meier und bin vom Konzept des Clubs restlos überzeugt. Ich freue mich auf die Herausforderung. Bis zum Sommer gilt meine ganze Konzentration dem FC Bayern.

Euer Lukas Podolski"

Um 10 Uhr erreichte EXPRESS.DE auch die offizielle Bestätigung des 1. FC Köln. Darin heißt es:

Lukas Podolski erhält einen Vierjahresvertrag. Der Vertrag mit Bayern München beinhaltet ein Freundschaftsspiel.

Michael Meier: "Es waren schwierige Verhandlungen, aber wir haben mit den Bayern gemeinsam eine gute Lösung gefunden – im Sinne des Spielers und für seine künftige Karriere beim 1. FC Köln."

Wolfgang Overath: "Ich freue mich sehr, dass Lukas wieder zu uns zurück kommt. Er ist seinem Herzen gefolgt. Ich bin sehr froh darüber, dass wir als Aufsteiger einen deutschen Nationalspieler wie Lukas Podolski verpflichten konnten. Ich denke, dass wir eine gute Lösung für alle drei Beteiligten gefunden haben – für Lukas Podolski, für Bayern München und den 1. FC Köln."

Nach EXPRESS-Informationen soll Poldi rund drei Millionen Euro im Jahr verdienen. Die Ablöse beträgt zehn Millionen Euro.

Einen ganz kleinen Haken gibt es aber noch: Der 60-fache Nationalspieler wird selbstverständlich nur dann zurückkommen, wenn der FC die Klasse hält. Denn sein Kontrakt gilt ausschließlich für die Erste Liga.

Quelle: Express

Sonntag, 18. Januar 2009

Ich kotze....... (die 2te)



Ganz bitter

Pierre Womé fällt mindestens zehn Wochen aus

Belek/Türkei - Die Verletzung von FC-Verteidiger Pierre Womé - es ist weit übler als bislang angenommen.

"Er hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel in extremer Form und wird uns mindestens zehn Wochen fehlen", sagte FC-Trainer Christoph Daum am Sonntag in Anschluss an das 0:0 im Testspiel seiner Mannschaft gegen Kickers Offenbach.

Der Abwehrspieler war bereits am Freitag aus dem Trainingslager der Kölner in Belek (Türkei) abgereist. Er wird die Reha-Behandlung im Trainingszentrum der französischen Nationalmannschaft in Clairefontaine durchführen.

Nicht nur die unerfreuliche Diagnose der Mediziner bei Wome trübte die Stimmung von Daum. Den torlosen Auftritt gegen Offenbach kommentierte der Fußball-Lehrer kritisch: "Das war Bewegungstherapie. Einige haben sich wenig bewegt, manche noch weniger." Allerdings hatte Daum all jene Profis geschont, die einen Tag zuvor das Finale des `Cornelia-Cups" gegen den türkischen Erstligisten Genclerbirligi Ankara im Elfmeterschießen verloren hatten

Quelle: Express

Ich kotze......



Niederlage im Derby

Haie können die Playoffs abhaken

Düsseldorf - Die Kölner Haie können die Playoffs nach einer Niederlage im 183. rheinischen Derby abhaken.

Der krisengeschüttelte KEC verlor am Sonntag 1:4 bei den DEG Metro Stars, die weiter auf den direkten Einzug in das Viertelfinale hoffen dürfen.

Köln liegt schon 14 Punkte hinter den zehntplatzierten Nürnberg Ice Tigers zurück, die derzeit noch den Sprung in die Vor- Playoffs schaffen würden. Die Franken gewannen am Samstag 5:2 beim ERC Ingolstadt und haben noch drei Spiele mehr als Köln.

Vor der Düsseldorfer Saisonrekordkulisse von 12 765 Zuschauern trafen Andy Hedlund (11.) und Adam Courchaine (25.) zum 2:0 für die DEG, die ihre Chancen besser nutzte. Die nur auf Platz 14 stehenden Kölner hielten zwar über weite Strecken gut mit, machten aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten.

Erst nach dem Anschlusstreffer durch Marcel Müller (52.) wurde es noch einmal kurzfristig spannend. Doch Patrick Reimer (56.) machte wenig später alles klar, Daniel Kreutzer (59.) traf zum Endstand ins verlassene Kölner Tor.

Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin forderte im TV-Sender `Premiere", die Saison anständig zu Ende zu spielen. Sogar den Playoff-Einzug wollte er noch nicht ausschließen. `Es gibt immer noch Möglichkeiten, auch wenn das vermessen klingt", sagte der frühere Fußball-Profi. Eichin räumte Fehler ein, meinte aber auch: `In dieser Saison ist all das passiert, was wir nicht vorhergesehen haben."

Quelle: Express

Mittwoch, 14. Januar 2009

DieTorwartfrage besitzt Zündstoff


Von Kerstin Thesing, 13.01.09, 23:29h, aktualisiert 13.01.09, 23:31h

Faryd Mondragons Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er in der Rückrunde noch acht Spiele bestreitet. „Ich gehe davon aus, dass er bei uns bleibt“, sagte Manager Michael Meier am Dienstag. Eine Stammplatzgarantie ist damit jedoch nicht verbunden.

BELEK - Faryd Mondragon ist seit 17 Jahren Fußball-Profi und mit 37 Lenzen einer der betagtesten Bundesliga-Profis. Dass da Spekulationen um die Verpflichtung eines neuen Torwarts für den 1. FC Köln aufkommen, steckt in der Natur der Sache. Die aktuelle Nummer eins verfolgt die Diskussion interessiert, andererseits verlängert sich Mondragons im Juni auslaufender Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er in der Rückrunde noch acht Spiele bestreitet. „Ich gehe davon aus, dass er bei uns bleibt“, sagte Manager Michael Meier am Dienstag. Eine Stammplatzgarantie ist damit jedoch nicht verbunden.

„Ich habe zu Trainer Daum und Manager Meier gesagt, dass es mir nichts ausmacht, wenn im Sommer ein neuer Torwart kommt, wenn dieser wiederum nichts dagegen hat, die Nummer zwei zu sein“, stellte Mondragon gestern im Trainingslager in Belek fest; das Blitzen in seinen dunklen Augen zeigte deutlich, dass es ihm sehr ernst damit ist, und er fügt hinzu: „In dem Moment, in dem ich merke, dass ich nicht mehr Stammtorhüter bin, muss ich eine Entscheidung treffen.“ Und die dürfte „Karriereende“ lauten.

Trotz seiner bereits 37 Jahre würde Faryd Mondragon gerne noch ein Jahr an seine Karriere dranhängen. „Ich fühle mich wohl. Es macht mir jeden Morgen Spaß aufzustehen, zu trainieren und zu spielen.“ Auch über Weihnachten hat der ehemalige kolumbianische Nationaltorwart fleißig gearbeitet, um sein Gewicht zu halten. Aber Mondragon betonte auch gestern wieder, dass er seine Karriere in Köln beenden werde. Mit seiner Leistung in der Hinrunde ist die Leitfigur der aktuellen FC-Weltauswahl zufrieden. Der Routinier weiß, dass er sich einige Patzer geleistet hat, „aber niemand kann ständig auf seinem Top-Niveau spielen, nicht einmal Ronaldinho oder Cristiano Ronaldo.“

Christoph Daum muss jedoch perspektivisch denken: „Am liebsten hätte ich in der kommenden Spielzeit einen Mondragon in Bestform. Ich verstehe auch, dass jeder Spieler die Nummer eins sein will, aber wir müssen davon ausgehen, dass wir für Qualität in der Breite sorgen müssen.“ Die derzeitige Nummer zwei, Thomas Kessler, sei ein hochtalentierter Torhüter. „In einigen Spielen hat er schon gezeigt, wozu er in der Lage ist, aber man weiß nie, wie ein Profi im Ernstfall reagiert“, so Daum. Die Nummer drei, Miro Varvodic, findet Daum „hochinteressant“. Auf den 19-Jährigen von Hajduk Split haben die Kölner eine Kaufoption. „Wir wissen noch nicht, ob wir die ziehen“, sagt Manager Meier.

Zuletzt hatte es von FC-Seite Verhandlungen mit dem 20-jährigen Ralf Fährmann gegeben. Der Schalker entschied sich aber für Eintracht Frankfurt mit der Begründung, dass dort „die Chance größer ist, auf jeden Fall zu spielen“. Gerüchte, wonach sich die Kölner anschließend um den Bielefelder Dennis Eilhoff bemüht hätten, dementierte Meier gestern. Der Manager weiß genau um die Bedeutung Mondragons. Wie Daum schätzt er den 37-Jährigen als „Führungspersönlichkeit“. „Er ist für den Zusammenhalt der Mannschaft und für die charakterliche Stärke wichtig“, ergänzt der Trainer.

Was Mondragon macht, falls die Zeichen doch auf Trennung stehen sollten, weiß er noch nicht genau. „Es gibt drei sehr schwierige Jobs im Fußball: Den Schiedsrichter, den Trainer und den Torwart. Einen habe ich schon gemacht. Ob ich jetzt den Mut habe, auch noch Trainer zu werden, das weiß ich nicht.“

Quelle: Rundschau

Montag, 12. Januar 2009

Sorry, aber ich könnte kotzen....

Haie - Duisburg

Und zum Schluss ein gespielter Witz

Von MARTIN SAUERBORN, 11.01.09, 22:49h

Das Eishockey-Kellerduell der Kölner Haie in der Lanxess-Arena gegen die Füchse Duisburg nahm zumindest ein gutes Ende: 4:3 nach Verlängerung hieß es am Ende. Voraus gingen 60 grausame Minuten, in denen einige Kölner erneut den Eindruck machten, als wollten sie die Vertragsauflösung erzwingen.
KÖLN - Nonstop Nonsens: „Dauerhafter Blödsinn“ - eine beliebte Slapstick-TV-Show von und mit Dieter Hallervorden, die in den 70er Jahren grundsätzlich mit einem „gespielten Witz“ endete. So wie der Auftritt der Kölner Haie gestern in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen Tabellen-Schlusslicht Füchse Duisburg. „Ein Spiel mit allen Höhen und Tiefen des Sports. Taktisch war das dritte Drittel hervorragend.“ Soweit die Essenz des Fazits von Gästetrainer Hans Willi Mühlenhaus nach 60 grausamen Minuten Sport. Dem wollte Haie-Trainer Rupert Meister nach dem 4:3 (1:1, 2:2, 0:0, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung in Nichts nachstehen: „Wir wollen den Sieg nicht überbewerten. Aber schön, dass Bryan Adams uns noch zu drei Punkten geschossen hat.“ Nun, für einen Sieg in der Extrazeit gibt es nur zwei Zähler. So ein Versehen passiert halt, wenn ohnehin alles schief läuft.

Wäre die Gesamtsituation der Haie nicht so traurig, man hätte über dieses Kellerduell vor immerhin 10 025 Zuschauern in der Lanxess-Arena prächtig lachen können. Allein die Verspätung der von allen Strukturen befreiten Duisburger vor dem zweiten Drittel war ein Brüller: „Man hat vergessen, uns zu sagen, wie spät es ist“ erklärte Mühlenhaus. Vielleicht sollte Füchse-Boss Ralf Pape seinem Interimstrainer eine Uhr schenken.

An den Lachnummern auf dem Eis dürfte Heinz-Hermann Göttsch wenig Gefallen gefunden haben. 25 Millionen Euro hat der KEC-Hautgesellschafter seit 1994 in den Club gesteckt. Als er gestern gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Eichin aus seiner Loge heraus einem weiteren Kapitel des Zerfalls der Misserfolgs-Truppe beiwohnte, dürfte ihm der eine oder andere Cent Leid getan haben. „Herr Göttsch wird sich sicherlich bald zu dieser Situation auch äußern“, berichtete Eichin. Göttsch zählt bekanntlich zu den DEL-Gesellschaftern, die im Hintergrund bleiben.

Wenn aber eine derart hoch bezahlte Profitruppe, wie es die Haie nun mal sind, zum wiederholten Male dermaßen blamabel und lustlos verhält, muss auch dem größten Schweiger das Stimmband platzen. Auf Kölner Seite genügten nämlich allein der zweifache Torschütze Philip Gogulla, Torwart Frank Doyle und mit Abstrichen Siegtorschütze Adams den Ansprüchen. „Mit Daniel Rudslätt, Marcel Müller, Christoph Ullmann und Todd Warriner haben uns heute auch vier Schlüsselspieler gefehlt“, fand Rupert Meister eine Erklärung. Blöd nur, dass andere Schlüsselakteure wie Mats Trygg oder Mirko Lüdemann weiter den Eindruck erwecken, als spielten sie um eine vorzeitige Auflösung ihrer Verträge. Zum Schluss noch etwas Positives: Es war der erste KEC-Heimsieg des Jahres 2009 und die Kölner sind seit gestern nur noch Drittletzter.

Quelle: Rundschau

Sonntag, 11. Januar 2009

FC-Fan baut Poldi-Schneemann




Köln - Die FC-Fans sind aus dem Häuschen - wann ist der Poldi-Deal endlich perfekt. Lukas Podolski sagte am Freitagabend dem EXPRESS: "Ja, es sieht gut aus, es fehlen nur noch Kleinigkeiten."

Solche Aussagen lassen Poldi-Herzen höher schlagen. Und wie verrückt Köln und die Fans sind, dass zeigt der ganz spezielle EXPRESS.DE-Poldi-Rückblick.

Poldi-Liebesbrief, Poldi-Höhner-Lied, Poldi-Sammelaktion, Poldi-Party, Poldi-Schneemann (siehe Foto) - immer wieder lassen sich die Anhänger des Fast-wieder-Kölners etwas Neues einfallen.

Quelle: express

Samstag, 10. Januar 2009

Kölner Haie

2:3-Pleite mit Boxeinlage

Hamburg – Der nächste Akt im Trauerspiel der Haie: Am Samstag verloren die Kölner in Hamburg mit 2:3 und rutschten auf den Vorletzten Tabellenplatz ab, weil Kassel gegen Krefeld siegte.

Nur gut, dass die Liga den Abstieg abgeschafft hat, sonst müssten die Haie jetzt wohl sogar in die „Playdowns“ - einfach nur noch erbärmlich.

Kaum nötig zu erwähnen, dass die Haie auch am Freitag wieder zwei Mal in Führung lagen, aber trotzdem mit leeren Händen vom Eis gingen. Nachdem Karalahti die Freezers zu Beginn des Schlussdrittels erstmals in Führung schoss, war das Ding durch – Haie-Keeper Doyle verhinderte mehrfach, darunter ein gegen Aab gehaltener Penalty, ein klareres Ergebnis.

So blieb aus Kölner Sicht nicht mehr als ein „Punktsieg“ von Moritz Müller bei der Boxeinlage gegen Francois Fortier. Es wird Zeit, dass die Saison bald vorbei ist, denn diese Haie sind niemandem mehr zuzumuten.

Quelle: Express

Freitag, 9. Januar 2009

Holt den Lukas nach Haus !!!!!!




Wird auch langsam Zeit - Akte Poldi 24874




Köln wartet aufs Poldi-Happy-End

Von THOMAS GASSMANN, ALEX HAUBRICHS, MARKUS KRÜCKEN und LARS WERNER

Köln – Nach seinem grippalen Infekt fuhr Lukas Podolski am Donnerstag in München eine halbe Stunde auf einem Ergometer. Knapp 600 Kilometer nördlich überschlugen sich die Ereignisse.

Am Geißbockheim bastelten FC-Boss Wolfgang Overath, Vize Jürgen Glowacz, Finanzchef Claus Horstmann und Manager Michael Meier unverdrossen an der Rückkehr des FC-Idols. Und es sickerte durch: Der Deal steht vor der Vollendung.

Die Finanzierung steht. Die Bayern kriegen ihre geforderten zehn Millionen Euro. Die Summe soll gestückelt werden, hieß es.

Fünf Millionen in zwei Raten. Kleiner Wermutstropfen: Eine Rückkehr bereits zur Rückrunde scheint ausgeschlossen zu sein. Podolski erklärte engen Freunden, dass die Bayern ihn erst im Sommer abgeben werden.

Und dass er sich über die Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge („Köln hat sich bewegt. Ich bin zuversichtlich, dass es klappt“) gefreut hat.

Das Problem: Noch kann die spektakulärste Rückholaktion der Bundesliga-Geschichte nicht bekannt gegeben werden. Man sei ganz nah vor einem Abschluss, heißt es beim FC.

Doch noch müssen die Kölner warten, bis Bayern-Manager Uli Hoeneß aus dem Trainingslager in Dubai zurückkommt. Erst dann, so hieß es am Donnerstag, könnten die letzten Details geklärt werden. Die Bayern kommen Montag nach München zurück.

Am Sonntag, wenn der FC in sein Trainingslager nach Belek in die Türkei reist, wird der Poldi-Deal also wohl weiter in der Schwebe sein.

Was FC-Trainer Christoph Daum gar nicht passt, denn: „Lukas muss den Kopf frei bekommen. Und auch wir wollen unbeschwert unsere Arbeit aufnehmen.“

Das wäre auch im Sinne der Bayern. Denn die wollen einen Spieler, der mit der Entscheidung pro FC unbeschwert und frei aufspielt. „Wir wollen, dass die Sache schnell über die Bühne geht“, sagt Trainer Jürgen Klinsmann.

Die Zahlen stehen. Der 23-Jährige soll einen Vierjahresvertrag beim FC unterzeichnen und mindestens 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Damit wäre er der bestverdienende Spieler in der Geschichte des Klubs.

Gut angelegtes Geld, wie ein Experte wie Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund meint. „Das bekommen die Kölner wieder zurückgezahlt, denn Poldi ist ein Spieler mit einer großen Zukunft.“

Die Rückkehr des Kölner Eigengewächses wäre der Ritterschlag für die FC-Bosse um Pokerface Meier.

Quelle: Express

Donnerstag, 8. Januar 2009

...und wieder die Haie

Kommentar
Zeitenwende

Von Martin Sauerborn, 07.01.09, 21:32h
14Playoff-Teilnahmen in Folge, ein Vorzeige-Club mit optimalen, geradezu luxuriösen Rahmenbedingungen für alle Lohnempfänger: Es hatte triftige Gründe, dass die lebende Trainerlegende Hans Zach die Kölner Haie beim Amtsantritt im Jahr 2002 als „Bayern München des deutschen Eishockeys“ bezeichnete.
Am Image des Musterschülers hat der achtfache deutsche Meister jahrelang erfolgreich gefeilt. Vor dieser Saison lockte gar die Aussicht, sich wirtschaftlich autark von Hauptgesellschafter Heinz-Hermann Göttsch zu tragen. Und nun? Nur neun Monate nach dem verlorenen Finale gegen Berlin liegt der gute Ruf im Staub von zwei Trainerentlassungen, einem 14. Tabellenplatz und finanziellen Engpässen.

Auf der Suche nach dem „Warum“ finden sich viele Antworten. Am Anfang standen das Kompetenzgerangel zwischen Manager Pauels und Trainer Mason sowie der unrühmliche Abgang von Torjäger Ivan Ciernik. Es folgten eine holprige Vorbereitung und die wieder akute Krebserkrankung von Robert Müller. Zu viel, um gut in die Saison zu starten.

Dann reihte sich Fehler an Fehler. Welche Medizin die wenig krisenfeste Geschäftsleitung auch verabreichte, der Zustand des KEC verschlechterte sich von Mal zu Mal. Der Vorzeigeclub mutierte zur Lachnummer. Profis die sich die Finger nach einem Engagement bei den Haien leckten, haben längst woanders angeheuert - und so spielen sie auch.

Die Zeiten beim Kölner EC haben sich derart rasant gewendet, dass einem vor Sorgen schwindelig wird. Ist Eishockey in Köln in der unabwendbar abgespeckten Form überhaupt tragbar? Thomas Eichin, Rodion Pauels und Rupert Meister stellen sich der Herkulesaufgabe. Sie müssen ihre Leistung deutlich steigern, sonst ist auch ihre Zeit abgelaufen.

Quelle: Rundschau

Nova unser



Novakovic unser

Der Du erscheinst im Strafraum

Gewürdigt werde Dein Engagement

Dein Schuss komme

Dein Tor falle wie in Köln

so in anderen Stadien

Bist Du mal nicht gut drauf

Vergib den Fans den Gesang und Pfiffe

Wie auch wir vergeben den Schiedsrichtern

Führe uns nicht ins Abseits

Sondern erlöse uns von den anderen

Denn Dein ist der Ball und das Tor in Ewigkeit.

So sei es!



Quelle: Express.de

Mittwoch, 7. Januar 2009

So wollen wir euch öfters sehen....



...aber auf dem grosen Feld ;-)

Erfreulicheres vom FC

Rheinland-Cup
Matip schießt FC zum Hallen-Sieg
Von MARKUS KRÜCKEN und LARS WERNER
Köln – In der LANXESS-Arena hatten vor allem die FC-Fans noch ihren Spaß. Da schoss der Kölner Nachwuchsspieler mit dem populären Vornamen Lukas (Nachname: Nottbeck) einen Treffer – und wen feierten die FC-Fans als Torschützen? Lukas „Prinz Poldi“ Podolski.


Der 2. Rheinland-Cup entwickelte sich für alle Kölner noch zu einer richtig guten Sache: Das junge Gastgeberteam erreichte nicht nur das Finale, sondern holte sich dank eines 2:1-Erfolgs über Koblenz (Tore durch Yalcin und Matip) den Turniersieg! Da war Feierlaune angesagt in der Arena, die sehr mit 14.500 Zuschauern gut gefüllt war.

„Das war ein versöhnliches Ende. So kann’s nun in der Bundesliga-Rückrunde weitergehen“, sagte Siegtorschütze Marvin Matip, „dieser Erfolg gibt uns Motivation für die Rückrunde.“

Zu Beginn des Turniers hatten sich viele FC-Fans noch verärgert gezeigt, weil die Kölner ein Team mit Reservisten und Talenten aufgeboten hatten. Am Ende waren die Anhänger aber mit diesen jungen Akteuren hochzufrieden.

FC-Trainer Christoph Daum, der am Nachmittag noch auf der Beerdigung seines Vaters war, saß auch zufrieden auf der Tribüne und sah, wie sein Assistent Roland Koch das Team zum Turniersieg coachte.

Quelle:Express

Eher muss man sich an so'n Mist gewöhnen...


Das wird wohl jetzt für lange Zeit der letzte Titel gewesen sein....

1:2 gegen Frankfurt

Haie von Fans verhöhnt

Von UWE BÖDEKER und DAVID RIEDEL

Köln – Mitleid ist wohl das Schlimmste, was einem Profisportler entgegengebracht werden kann. Moment: Hohn und Spott liegen mindestens auf Augenhöhe.

Beim 1:2 gegen Frankfurt gibt’s für die Kölner Haie jedenfalls das volle Programm von den eigenen Fans. Sie singen Lieder wie: „Wir sind nur ein Punktelieferant!“ oder „Die Nummer drei am Rhein sind wir!“ Das Team wird als „Sauhaufen“ beschimpft, Mirko Lüdemann auf dem Gang in die Kabine als „Luftpumpe“. Der Verteidiger schüttelt verzweifelt den Kopf - und da sieht man in einigen Fangesichtern das Mitleid aufblitzen.

Es ist wie immer bei den Haien: Erst die Führung, dann geht ihnen die Luft aus und der Gegner kommt zu Toren. So auch gegen Frankfurt.

Nein, das wird keine Saison mehr für die Haie. Stürmer Philip Gogulla: „Ich kann die Fans verstehen, es ist ein Witz, was wir ihnen hier bieten. Aber die Gesänge sind nicht gerade förderlich für unser Selbstvertrauen. Natürlich stirbt die Hoffnung zuletzt, aber realistisch gesehen war es das fast mit den Pre-Playoffs. Aber die Hoffnung stirbt bei uns zuletzt, jetzt müssten wir eigentlich eine Serie starten. Das muss jetzt aber sofort passieren. Vielleicht gewinnen wir ja zehn der letzten 14 Spiele.“

Trainer Rupert Meister ist sogar peinlich berührt von der Vorstellung seiner Jungs: „Die Fans haben sehr viel Geduld in dieser Saison aufgebracht. Da ich jetzt als Vertreter der Mannschaft spreche, sehe ich mich in der Pflicht, mich bei den Fans für diese Leistung zu entschuldigen. Wer mehr kämpft und Zweikämpfe gewinnt, der gewinnt das Spiel. Das war heute Frankfurt.“

Zu allem Überfluss hat sich Kölns bester Torschütze, Christoph Ullmann, kurz vor dem Spiel abmelden müssen. Nach dem Aufwärmen war klar, dass er aufgrund einer Rückenverspannung nicht einsatzfähig war.

Etwas zum Schmunzeln gab es aber doch: Erstmals Pfiff Schiedsrichter Ulpi Sicorschi aus Waldkraiburg ein Spiel in der LANXESS arena. Seine Entscheidungen waren oft genauso lustig und exotisch wie sein Name. Aber das war nur ein schwacher Trost für die zahlenden Zuschauer.

Quelle: Express

Das war's wohl entgültig:

1 Hannover Scorpions 38 23 2 1 1 2 9 129:101 28 78
2 Eisbären Berlin 37 20 1 3 2 0 11 134:101 33 70
3 Adler Mannheim 36 18 1 4 2 2 9 106:75 31 68
4 Krefeld Pinguine 38 18 2 1 1 3 13 117:93 24 64
5 DEG Metro Stars 37 16 2 3 2 3 11 113:97 16 63
6 Frankfurt Lions 38 16 3 2 4 1 12 110:111 -1 63
7 Augsburger Panther 37 18 1 1 2 0 15 114:128 -14 60
8 Iserlohn Roosters 36 14 1 3 5 3 10 125:124 1 58
9 Nürnberg Ice Tigers 35 14 6 0 1 1 13 103:92 11 56
10 Grizzly Adams Wolfsburg 38 16 0 1 1 3 17 132:108 24 54
11 ERC Ingolstadt 37 13 2 1 2 3 16 97:102 -5 50
12 Straubing Tigers 38 12 2 3 2 1 18 104:114 -10 49
13 Hamburg Freezers 36 10 1 4 4 2 15 96:108 -12 46
14 Kölner Haie 38 11 2 0 4 3 18 103:122 -19 44
15 Kassel Huskies 37 10 1 4 1 2 19 101:120 -19 43
16 Füchse Duisburg 38 5 2 3 0 0 28 78:166 -88 25

Die Pre-Play-Offs sind wohl entgültig abgehakt :-(